{"title":"Rittergut Schenkendorf","template":"location","content":[{"type":"images","images":[{"url":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Villa_Mosse.jpg","width":1684,"height":1122,"text":"Nordansicht aus dem Park heraus.\u00dcber dem Dach des linken Fl\u00fcgels ist der Stumpf des abgerissenen Turms zu erkennen.\nFoto: Matthias Rummel","medium":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Villa_Mosse-1300x866.jpg"}]},{"type":"text","text":"

Die Mosses erwarben das Anwesen mit 384 ha Acker, 127 ha Wald und 50 ha Wiese samt weit fortgeschrittener Baustelle des Gutshauses im Jahre 1896. Sie stellten das Haus fertig und nutzten es in den folgenden Jahren als haupts\u00e4chlichen Landsitz.<\/p>\n

Schenkendorf war ein eigener Rechtsbezirk und ein kreistagsf\u00e4higes Rittergut, dh. der jeweilige Eigent\u00fcmer war Gemeinde-Verwaltungschef auf seinem Land und automatisch Mitglied des Kreistages.<\/p>\n

Die Mosses f\u00fchrten hier einen Salon, in dem sich Wissenschaftler, Intellektuelle und Politiker zum Gedankenaustausch trafen, beispielsweise Kurt Tucholski oder Georgi Tschitscherin.<\/p>\n"},{"type":"images","images":[{"url":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Rudolf-und-Rudolf-Mosse.jpg","width":553,"height":777,"text":"Rudolf Mosse mit seinem 1913 geborenen Enkel Rudolf","medium":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Rudolf-und-Rudolf-Mosse.jpg"},{"url":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/LBI-Grabstein-Schenkendorf.jpg","width":560,"height":435,"text":"Gedenkstein Rudolf Mosse im Park von Schenkendorf (angeblich an der Stelle, wo er am 8.9.1920 in der Kutsche auf der Heimfahrt von einem Jagdausflug gestorben ist","medium":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/LBI-Grabstein-Schenkendorf.jpg"}]},{"type":"images","images":[{"url":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/schenkendorf_rummel_16.jpeg","width":640,"height":426,"text":"Freitreppe Gutshaus Schenkendorf ca 2018\nFoto: Matthias Rummel","medium":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/schenkendorf_rummel_16.jpeg"},{"url":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/schenkendorf_rummel_01.jpeg","width":640,"height":480,"text":"Foto: Matthias Rummel","medium":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/schenkendorf_rummel_01.jpeg"}]},{"type":"text","text":"

Literatur und Links<\/b><\/p>\n

Mehr \u00fcber Schenkendorf lesen Sie in „Die Familie Mosse und das Rittergut Schenkendorf“, Verlag Be.Bra 2017\u00a0und auf der Webseite der Gemeinde Mittenwalde<\/a> mit weiterf\u00fchrenden Informationen und Links<\/p>\n"},{"type":"images","images":[{"url":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/schenkendorf_rummel_06.jpeg","width":480,"height":640,"text":"Foto: Matthias Rummel","medium":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/schenkendorf_rummel_06.jpeg"},{"url":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/schenkendorf_rummel_07.jpeg","width":480,"height":640,"text":"Foto: Matthias Rummel","medium":"https:\/\/www.mossestrasse.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/schenkendorf_rummel_07.jpeg"}]},{"type":"text","text":"

Nach der Flucht von Felicia und Hans Lachmann-Mosse wurde das Gut Schenkendorf 1935 an einen Otto Burchardt zwangsversteigert. Hausangestellte retteten einen Teil der pers\u00f6nlichen Sachen. Das Schloss diente bis 1945 dem Reichsrundfunk, danach der Roten Armee und dann als Kinderheim.<\/p>\n"}]}